Warum wir nicht anfangen, obwohl wir es besser wissen
Wer aufschiebt, gilt schnell als undiszipliniert. Doch das greift zu kurz.
Psychologisch betrachtet ist Aufschieben häufig eine Form kurzfristiger Emotionsregulation.
Der psychologische Mechanismus
Unser Gehirn bevorzugt kurzfristige Entlastung gegenüber langfristigem Nutzen.
Wenn wir eine unangenehme Aufgabe meiden, sinkt die innere Spannung sofort. Kurzfristig fühlt sich das gut an. Langfristig steigt jedoch der Druck.
Typische Auslöser im Arbeitsalltag
1. Unklare Aufgaben
„Konzept überarbeiten“ ist kein Startpunkt.
2. Zu große Aufgaben
Große Aufgaben wirken wie Risiko – mögliche Kritik, möglicher Fehler.
3. Perfektionsanspruch
Je höher der eigene Anspruch, desto größer die Hemmschwelle.
Der entscheidende Perspektivwechsel
Motivation ist kein Startsignal. Motivation entsteht durch Bewegung.
Was konkret hilft
- Aufgaben in kleinste startfähige Schritte zerlegen
- Zeitfenster blocken statt Motivation abzuwarten
- den ersten physischen Handlungsschritt definieren
- Reibung reduzieren
🚀 Booster29 – Aufschieberitis stoppen
Im nächsten Booster29 am 06.03.2026 | 09:00 – 09:29 erfährst du, wie du Aufschieben im Arbeitsalltag systematisch unterbrichst.
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